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Plattenkritik Popnois 1992!

„Raabe“ (Zensor/EFA) ...

„Alle Grenzen sind geöffnet, nur ein paar wissen bescheid. Gestern habe ich vergessen doch der Morgen ist nicht weit. Trickbeat heißt der Lebenssinn, Trickbeat heißt, ich weiß, ich bin.“

Nach diesem Grundsatz arbeitet die A.G. Geige seit 1985. Aus Chemnitz (damals noch Karl-Marx-Stadt) stammend, bildeten sie schon seit jeher Kontrapunkt zur, bis auf wenige Ausnahmen, einzigen Ost- bzw. DDR-Szene.

Ihre Öffnung zeichnet sich zum einen durch eine bessere Produktion aus, sowie durch ein besseres Ausnutzen von Studiotechnik, was dem Ziel der A.G. Geige durchaus gelegen kommt. Trickbeat, ist wohl beste Beschreibung ihrer Musik, die sich Nirgendwo zwischen Elektro-Pop, Un-Pop und Art-Pop befindet, die Verzwicktheit von Plan und Kraftwerk, die Liebe zum Wort von Gold und die Manie, jedem Spaß was ernstes abzuringen auf sich vereinend.

„Trickbeat spaltet dir den Schädel,
Trickbeat frisst sich ins Gehirn.“

© 1992, Plattenkritik Popnois









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